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Wie Anlageexperten in der Krise Entscheidungen treffen

Fidelity

Fidelity - Investment Team

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Der Blick in die Zukunft wird an diesem Punkt der Corona-Pandemie noch von vielen wissenschaftlichen, medizinischen und wirtschaftlichen Fragen versperrt. Um in dieser Situation dennoch Anlageentscheidungen treffen zu können, müssen Fondsmanager neue Methoden entwickeln, um die Anlageziele zu finden, die in der Welt nach der Krise die besten Erfolgschancen bieten. 

Um mit den vielen Unbekannten umgehen zu können und günstige Einstiegschancen von zurecht abgestraften Unternehmen zu unterscheiden, können Fondsmanager zwischen zwei Gruppen von Unternehmen unterscheiden: Zum einen sind da solide Firmen ohne Geschäfts- oder Bilanzrisiken, die man derzeit günstig kaufen kann. 

Die zweite, kleinere Gruppe umfasst Unternehmen, die derzeit in Schwierigkeiten stecken. Normalerweise konzentriert sich die Investment-Analyse auf die Wettbewerbsposition eines Unternehmens innerhalb seiner Branche, seine finanzielle Situation und seine Fähigkeit, Kapital aufzuwenden, um Wachstum zu generieren. 

Verschuldung von Unternehmen rückt in den Fokus

In einer teils stillgelegten Weltwirtschaft muss sich diese Herangehensweise jedoch verändern. In einigen Branchen zählt nicht mehr die Frage, ob ein Unternehmen in Zukunft mehr oder weniger profitabel sein wird, sondern ob es die Krise überhaupt überlebt und was staatliche Eingriffe in der Wirtschaft für private Anteilseigner bedeuten. 

Die Verschuldung eines Unternehmens gibt wichtige Hinweise auf seine Chancen, die Krise zu überstehen. Ein Unternehmen, das dieses oder nächstes Jahr Geld zurückzahlen muss, wird sich anders verhalten als eines, dessen Kredite erst in zehn Jahren fällig werden. Auch die Rechte, die Gläubigern in den Kreditvereinbarungsklauseln eingeräumt werden, sind relevant. Heute hat die Bilanzstärke einen größeren Einfluss auf den Aktienkurs denn je.

Markt preist Zusammenbruch von Fluggesellschaften ein

In den Aktien von Fluggesellschaften ist praktisch der Zusammenbruch der Branche eingepreist, denn noch ist unklar, wie sich die Reisebeschränkungen auf die Bilanzen und Geschäftsmodelle verschuldeter Airlines auswirken werden. Diese Unternehmen kann man auf zwei Komponenten reduzieren: die Flugzeuge und den Betrieb. Bei dem aktuellen Bewertungsniveau kaufen Aktionäre in manchen Fällen die Flugzeuge und erhalten das Geschäft gratis dazu. 

Wir wissen, dass Menschen früher oder später wieder fliegen werden und dass die Flugzeuge auch nach dieser Krise noch wertvoll sind. Doch Kapital gibt es nicht umsonst. Die erwartete staatliche Unterstützung für die Branche könnte den Anteil der Aktionäre an den Unternehmen verwässern und die künftigen Erträge schmälern. Das muss daher ein Faktor bei der Anlageentscheidung sein.

Überlebenschancen stehen im Mittelpunkt

Es ist komplex vorherzusagen, welche Unternehmen diese Krise überleben können. Einige Aktien werden noch deutlich weiterfallen, andere werden ihren heutigen Kurs in den kommenden Jahren vervielfachen. Um mit den vielen Unwägbarkeiten umzugehen, müssen sich Fondsmanager auf die verfügbaren Fakten stützen, die Überlebenschancen der Unternehmen ausloten und auch den Einfluss staatlicher Akteure am Markt nicht vernachlässigen. So ergibt sich ein Bild der Wirtschaft nach der Corona-Pandemie - und der Chancen, die sich für Anleger nun bieten.

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MK 10982