Kontakt MyFidelity Logout
Skip Header

Was tun, wenn Geld haben Geld kostet?

Marcus Grimm

Marcus Grimm - Kundenservice

-

Ihre Bank oder Sparkasse verlangt Zinsen für Geld, das Sie auf der hohen Kante haben? Sie sollen für Ihr Guthaben auf dem Girokonto oder Tagesgeldkonto etwas zahlen? Verkehrte Welt, und doch eine Realität, die immer mehr Menschen betrifft.

Dahinter steht, dass Banken und Sparkassen selbst seit September letzten Jahres 0,5% Einlagenzins an die Europäische Zentralbank (EZB) zahlen müssen. Diesen Satz erhebt die Zentralbank auf Geld, das die Banken von Kunden erhalten, aber dann nicht anderen wieder als Kredit zur Verfügung stellen. Die EZB will auf diese Weise die Vergabe von Krediten und damit die Wirtschaft ankurbeln.

Viele Institute sehen sich gezwungen zu reagieren und bitten ihre Kunden zur Kasse: Nach Zahlen aus dem Bundesbankbericht vom November 2019 ist bereits fast jeder vierte Euro, den Privatanleger auf Giro- und Tagesgeldkonten bei Banken oder Sparkassen verwahren lassen, mit negativen Zinsen belastet.1 Spätestens, wenn Geld zu besitzen Geld kostet, ist es Zeit, über neue Wege nachzudenken und nach neuen Lösungen zu suchen.

Was können Sie also tun?

Bei vielen liegt mehr Geld auf Giro- oder Tagesgeldkonten als eigentlich nötig. Nötig ist schnell verfügbares Kapital, um zum Beispiel eine dringende Autoreparatur zu zahlen oder bei größeren Anschaffungen mit günstigen Angeboten zuzuschlagen. Auch um im Urlaub ein Polster für Ausgaben zu haben, legen viele etwas Geld beiseite. Überlegen Sie, was Sie tatsächlich kurzfristig brauchen. Welchen Teil Ihres Geldes könnten Sie genauso gut anderweitig und längerfristig anlegen? Oft mehr als Sie denken. Hier gibt es eine Faustformel: Was Sie in den letzten fünf Jahren nicht angerührt haben, werden Sie ziemlich sicher auch in den nächsten fünf oder zehn Jahren nicht dringend brauchen.

Gibt es Alternativen? Kapital liegt oft auf Giro- und Tagesgeldkonten, weil es dort wenig Aufmerksamkeit erfordert. Wenn Sie eine Lösung suchen, die ähnlich unkompliziert funktioniert, sehen Sie sich doch einmal Fidelity Wealth Expert an. Mit ein paar Klicks können Sie online ganz bequem definieren, welche Anlegeziele Sie verfolgen und welche Risiken Sie in Kauf nehmen könnten. Sie schätzen Ihre persönliche und finanzielle Situation ein und sagen uns, welche Wertpapiere Sie kennen und wie lange Sie damit Erfahrung haben. Auf Basis Ihrer Angaben erhalten Sie einen Vorschlag für Ihre optimale Anlagestrategie. Und dann übernehmen die Experten von Fidelity und externe Anlageexperten den Rest für Sie. Das macht die Geldanlage einfach, individuell und transparent – so, wie sie unserer Meinung nach sein sollte.

Quelle
1 https://www.bundesbank.de/resource/blob/814802/e21a81a11308c4ace1bacad949a00eff/mL/2019-11-monatsbericht-data.pdf – Seite 32ff.