Kontakt MyFidelity Logout
Skip Header

Gute Vorsätze: Im Neuen Jahr nicht nur an 2020 denken

Fidelity

Fidelity - Research team

-

Die meisten Menschen kehren Jahr für Jahr zu denselben Vorsätzen zurück: Gesünder, entspannter und sparsamer wollen sie werden. Wir haben diese Ziele einmal etwas anders betrachtet, damit Sie auch finanziell gut ins Neue Jahr starten können.

Eine Aufschiebe-Diät machen

Ob Bügelwäsche, Steuererklärung oder Stromanbieterwechsel: Ständig schieben wir Dinge auf, weil sie keinen Spaß machen oder eine schwierige Entscheidung dahintersteckt. Doch sind sie endlich erledigt, fühlt man sich plötzlich befreit. Beim Thema finanzielle Vorsorge ist das nicht anders.

Wer sich große Träume wie einen Hauskauf erfüllen oder fürs Alter sparen will, braucht einen Plan. Denn mit dem unverzinsten Girokonto allein erreichen die wenigsten ein großes Sparziel. Setzen Sie sich im Neuen Jahr selbst eine Deadline, zu der Sie einen Kassensturz machen und einen Plan entwickeln, um Ihre Ziele zu erreichen. Und suchen Sie Hilfe, etwa bei einem Anlageberater, wenn Ihnen allein die Orientierung fehlt.

Machen Sie 2020 also eine Aufschiebe-Diät. Sie werden sich am Ende viel unbeschwerter fühlen - und das ganz ohne Magenknurren oder schweißtreibende Stunden auf dem Trimmrad.

Stresslevel beim Gedanken an die Rente senken

Alles um uns herum piept, blinkt und vibriert, vom Kühlschrank bis zum Smartphone. Dank letzterem sind wir nahezu rund um die Uhr auch beruflich erreichbar. Während die Stresshormone Party feiern, hat man selbst für solche Späße keine Zeit.

Verschärfend kommt hinzu, dass in den heute-Nachrichten gefühlt schon ein tägliches Segment zum Thema Renten-Misere gesetzt ist. Im Ruhestand sollte der ganze Stress doch endlich ein Ende haben. Fängt er aufgrund des sinkenden Rentenniveaus dann gar erst richtig an?

Stress zu reduzieren steht bei vielen auf der Liste der guten Vorsätze, also schaffen Sie 2020 auch Ihre belastenden Rentensorgen aus der Welt. Informieren Sie sich über staatliche Förderungsmöglichkeiten sowie die Vor- und Nachteile von privaten Rentenversicherungen und Fondssparplänen. Und vergessen Sie nicht, auch die betriebliche Altersvorsorge zu nutzen - die lohnt sich dank Zuschüssen vom Arbeitgeber oft besonders.

Mehr sparen, aber richtig

Wer Monat für Monat auf einen Teil seines Einkommens verzichtet, will dafür auch einen echten, langfristigen Mehrwert sehen. Man muss sich also fragen: Spare ich überhaupt richtig?

Die Inflation nagt von Jahr zu Jahr an der Kaufkraft der Ersparnisse. Produkte mit Ertrag können die Inflation im Gegensatz zu Einlagen auf dem Girokonto ausgleichen und das Ersparte sogar vermehren. Zwar bedeutet mehr Rendite auch mehr Risiko - ein Aktienfonds zum Beispiel bietet im Vergleich zum Tagesgeldkonto ein Vielfaches an Renditepotenzial, birgt jedoch auch ein größeres Verlustrisiko. Doch sich für jeden gesparten Hunderter 30 Jahre später nur noch Dinge im Wert von heute 60 Euro kaufen zu können, dieses Risiko ist auch nicht zu verkennen.

Informieren Sie sich deshalb im Neuen Jahr über die Renditechancen und Risiken verschiedener Arten der Geldanlage. Null Prozent Zinsen lassen sich allemal schlagen.